Im Folgenden, soll anhand eines Praxisbeispiels veranschaulicht werden, welche Möglichkeiten bestehen, ein Angebot anhand dieser Taktiken für den Besucher überzeugender zu gestalten. Humanfactors, zeigt in der oberen linken Hälfte die Originaldarstellung von Angeboten der Fluggesellschaft DELTA Airlines. Im unteren rechten Block findet sich eine optimierte Version der Darstellung unter Anwendung verschiedener persuasiver Taktiken, welche nachfolgend erklärt werden.
Folgende Techniken wurden angewendet:
Quellenangaben
„Das ist Ihre allerletzte Gelegenheit, dies zu lesen, ehe Sie die Seite schließen.”
Chak (2003) definiert sechs grundlegende Elemente, um das Verhalten und die Einstellung einer Person zu verändern.
Quellenangaben
Ausmaß, in dem ein Produkt durch bestimmte Benutzer/-innen in einem bestimmten Nutzungskontext genutzt werden kann, um bestimmte Ziele effektiv, effizient und zufriedenstellend zu erreichen.
Kernbegriffe dieser Definition sind:
Jakob Nielsen definiert Usability als ein Qualitätsmerkmal, welches die Einfachheit der Bedienung eines Interfaces misst. Weiterhin definiert Nielsen den Begriff Usability anhand von fünf Qualitätskomponenten:
Quellenangaben
Durch den Gebrauch widersprüchlicher Begriffe wie „Gefühl“, „Emotion“ und „Affekt“ wird das Verständnis der Emotionspsychologie erschwert. Emotionen werden als Prozess verstanden:
Gefühle sind demnach ein Teil der Emotion. Eine Emotion besteht aus mehreren einzelnen Komponenten, drei der wichtigsten, um eine Emotion zu definieren, lauten nach Häusel (2007a) wie folgt:
Das Bewusstsein wird aktiviert zur Informationsverarbeitung, neuer oder komplexer Problemstellungen, für welche noch keine Lösungsansätze vorhanden sind.
Unsere Aufmerksamkeit wird durch neue komplexe Probleme und Situationen gefordert. Jedoch verringert sich die Intensität des Erlebens und die Aufmerksamkeit, wenn Situationen wiederholt auftreten. Unsere Gedächtnisleistung wird durch unsere Gefühle in diverser Intensität beeinflusst.
Je deutlicher Situationen von emotionalen Zuständen begleitet werden, desto besser prägt sich diese Erfahrung in unsere Erinnerung. Situationen, die nur durch schwache positive oder negative emotionale Zustände begleitet werden, bringen gelegentlich eine Stimmungs-Kongruenz mit sich.
Wenn ein momentaner emotionaler Zustand nicht mit der Information übereinstimmt, werden trotz positiver Stimmung, negative Inhalte besser in Erinnerung behalten und umgekehrt. (vgl. Roth, 2001, S. 274)
Emotionen greifen demnach in die bewusste Verhaltensplanung und -steuerung ein. Sie beeinflussen unsere Handlungswahl und fördern bestimmte Verhaltensweisen. Gedanken, Vorstellungen und Erinnerungen werden durch unsere Emotionen gesteuert.
Quellenangaben